Medienmitteilung des VSF zu aktuellen Entwicklungen und zur Zukunft des Flugplatzes Kägiswil

Der Bund, vertreten durch armasuisse, hat das Baurecht zugunsten der Flugplatzhalterin (Flugplatzgenossenschaft Obwalden FGOW) bis September 2026 verlängert. Dieser Schritt wird vom Verband Schweizer Flugplätze VSF begrüsst. Damit ist der Flugplatz vorderhand gesichert. Gleichzeitig läuft der separate Prozess für eine Umnutzung des Flugplatzes Kägiswil.

Obwohl die Verlängerung des Baurechts zunächst erfreulich erscheinen mag, wirft die Begründung des Bundes Fragen auf. Wie armasuisse ausführt, sei die Verlängerung notwendig, da das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) im Frühjahr 2025 ein Verfahren zur Umwandlung des ehemaligen Militärflugplatzes Kägiswil in ein Helikopterflugfeld für ein Projekt der Rega eingeleitet habe, das längere Zeit in Anspruch nehmen werde. Aus Sicht des VSF bedeutet dies, dass nebst dem laufenden Umnutzungsverfahren ein paralleler Prozess geführt wird.

Der parallele Prozess ist umso unverständlicher, als dass die Flugplatzhalterin von diesem bislang ausgeschlossen geblieben ist. Auch aus diesem Grund wurde vor wenigen Tagen im Parlament eine Motion eingereicht, die eine langfristige Sicherung des Flugplatzes Kägiswil fordert (siehe Link zu Motion 25.4045 | Flugplatz Kägiswil muss gesichert werden).

Der VSF wird sich weiterhin für den Erhalt des Flugplatzes Kägiswil einsetzen.

Für Rückfragen: info@aerodromes.ch, 044 392 21 50

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